Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb
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Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten

Zukunftsforum 1

Thema: „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“
Datum: 28. November 2018
Uhrzeit: 13:30-17:30 Uhr
Ort: Hofgut Hopfenburg, Festscheune (Adresse: Hopfenburg 12, 72525 Münsingen)

Es ist unbestreitbar: Das Insektensterben findet statt und die Artenvielfalt nimmt kontinuierlich ab. Aber warum sind Insekten überhaupt wichtig? Was hat es mit dem „Insektensterben“ auf sich und wie kann es gestoppt werden? Warum ist Biodiversität wichtig? Und welche Rolle spielt bei all dem die Landwirtschaft? Diese und weitere Fragen werden im ersten Zukunftsforum behandelt. Spannende Impulsvorträge von Expertinnen und Experten klären über Hintergründe, Zusammenhänge und Fakten auf, um die Herausforderung besser zu verstehen. Sie können Fragen stellen, sich über Handlungsmöglichkeiten informieren und in kleineren Dialogrunden mit anderen Teilnehmenden über Handlungsansätze für die Zukunft diskutieren.

 

Folgende Vorträge, Fachgespräche und Diskussionen sind für das Zukunftsforum geplant:

 

Das Programm können hier Sie herunterladen.

Die Präsentation von Prof. Dr. Josef Settele können Sie hier herunterladen.

 

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Kommentare zu: "Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten"

Klaus Frankenberger - 06.11.2018

Guten Tag die Damen und Herren,
in welcher Form, Gewichtung und in/bei welchen Zielgruppen/Akteuren ist der Themenbereich: „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“ bereits bei den laufenden bzw. abgeschlossenen Befragungen/Untersuchungen im Vorfeld der Re-Evaluierung des BSG 2019 enthalten, und wann/wie werden die Ergebnisse der Allgemeinheit/Bevölkerung/den Anwohnern, bekannt gegeben? Welches Monitoring wurde für diesen Themenbereich vor nun nahezu 10 Jahren (anlässlich der damaligen Anerkennung) aktiv angewandt, welchen Ergebnisverlauf zeigt dieses auf und welche Rückschlüsse/Aktivitäten wurden über die Zeitachse gesehen, gewonnen bzw. auf den Weg gebracht? Wer war/ist dafür verantwortlich? Wer konzipiert im Vorfeld der anstehenden Evaluation den eigehenden Bericht/die Status Beschreibung, welche dann als Vorlage für die externe Evaluation dient?
Gerne erwarte ich konkrete, messbare und belegbare Hinweise. Vielen Dank!


Dr. Dieter G. Haas - 19.10.2018

Interessante Veranstaltung, an der ich gerne teilnehme. Aus dem Programm ist ersichtlich, dass eine Seite des Insektensterbens, mit Fokussierung auf die Pestizidproblematik und das Bienensterben gut abgedeckt ist. Aber das ist nur eine Seite des derzeitigen rasanten Biodiversitätsschwundes. Eine andere wesentliche Ursache ist der rasante Schwund naturnaher Herbivorie aus unserer Landschaft. Denn von Weidetierdung abhängige Kerbtiere (darunter 500 Käfer- und 100 Fliegenarten) bilden die Hauptnahrung zahlreicher gefährdeter Wirbeltierarten. Das wird noch nicht so breit kommuniziert wie das Bienensterben, ist aber für den Naturschutz und den Schwund an Insektenmasse von primärer Bedeutung.
Ich bitte für dieses Thema genügend Diskussionszeit einzuplanen.

Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Von der Osten Straße 4, 6 (Altes Lager), 72525 Münsingen-Auingen
Telefon: +49 7381 932938-16