Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb
UNESCO - Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Mitreden!

Vier Zukunftsforen, vier Themen

Zwischen 28.11.2018 und voraussichtlich Juni 2019 werden vier Zukunftsforen stattfinden. Die Schwerpunktthemen lauten:

Zukunftsforum 1

Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten

Es ist unbestreitbar: Das Insektensterben findet statt und die Artenvielfalt nimmt kontinuierlich ab. Aber warum sind Insekten überhaupt wichtig? Was hat es mit dem „Insektensterben“ auf sich und wie kann es gestoppt werden? ...

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Zukunftsforum 2

Getreideanbau wird nachhaltiger

Wie wird die Zukunft des Getreideanbaus aussehen? Welche Rolle spielen Digitalisierung und Technisierung im Hinblick auf einen ressourcenschonenderen, nachhaltigeren Ackerbau? Welche Rolle spielt der Klimawandel?

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Zukunftsforum 3

Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten

Was macht die schwäbischen Streuobstwiesen zu einer europaweit einzigartigen Kostbarkeit? Wie hängen (Hochstamm-)Baum, Wiesenpflege und Biodiversität zusammen? ...

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Zukunftsforum 4

Fleischerzeugung und Fleischkonsum: regional und nachhaltig

Woher kommt unser Fleisch? Essen wir überhaupt das Fleisch vom Bauernhof nebenan? Wie wird sich die Fleischerzeugung und -weiterverarbeitung im Biosphärengebiet entwickeln? Was heißt eigentlich Tierwohl? ...

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Zukunftsforum – was ist das?

Auf einem Zukunftsforum können Sie

Für spannenden Input zum jeweiligen Thema werden Expertinnen und Experten eingeladen. Sie geben einen Überblick über Hintergründe, Zusammenhänge, Fakten und Trends. Dabei ist immer genügend Raum für Ihre Fragen und Beiträge. Unser Ziel ist es, am Ende der Diskussion zu wissen, welche Zielrichtungen und Lösungsansätze wir in einer folgenden Projektwerkstatt vertiefen wollen.

 

Wer kann mitreden?

Alle, die Interesse an den diskutierten Themen haben! Wir freuen uns, wenn viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Biosphärengebiet mitmachen. Ganz besonders interessant sind die Foren sicher für

 

Wie geht es weiter?

Nach den Zukunftsforen gibt es zu jedem der vier Themen eine Projektwerkstatt, in der Sie an dem Thema weiterarbeiten können. Die Projektwerkstätten schließen inhaltlich an das jeweilige Zukunftsforum an. Sie können erste Ideen weiter diskutieren, um daraus gemeinsam konkrete Projektvorschläge zu erarbeiten, die im Biosphärengebiet umgesetzt werden können.

Pro Projektwerkstatt sollen rund 20 Personen gemeinsam Projekte entwickeln. Von den 20 Plätzen ist ein kleiner Teil für Fachleute reserviert. Interessierte BürgerInnen, LandwirtInnen und alle anderen sind herzlich zur Mitwirkung eingeladen!

 

Aktuelle Kommentare aus unseren Foren:

Klaus Frankenberger - 06.11.2018

THEMA: "Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten"

Guten Tag die Damen und Herren,
in welcher Form, Gewichtung und in/bei welchen Zielgruppen/Akteuren ist der Themenbereich: „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“ bereits bei den laufenden bzw. abgeschlossenen Befragungen/Untersuchungen im Vorfeld der Re-Evaluierung des BSG 2019 enthalten, und wann/wie werden die Ergebnisse der Allgemeinheit/Bevölkerung/den Anwohnern, bekannt gegeben? Welches Monitoring wurde für diesen Themenbereich vor nun nahezu 10 Jahren (anlässlich der damaligen Anerkennung) aktiv angewandt, welchen Ergebnisverlauf zeigt dieses auf und welche Rückschlüsse/Aktivitäten wurden über die Zeitachse gesehen, gewonnen bzw. auf den Weg gebracht? Wer war/ist dafür verantwortlich? Wer konzipiert im Vorfeld der anstehenden Evaluation den eigehenden Bericht/die Status Beschreibung, welche dann als Vorlage für die externe Evaluation dient?
Gerne erwarte ich konkrete, messbare und belegbare Hinweise. Vielen Dank!


Dr. Dieter G. Haas - 19.10.2018

THEMA: "Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten"

Interessante Veranstaltung, an der ich gerne teilnehme. Aus dem Programm ist ersichtlich, dass eine Seite des Insektensterbens, mit Fokussierung auf die Pestizidproblematik und das Bienensterben gut abgedeckt ist. Aber das ist nur eine Seite des derzeitigen rasanten Biodiversitätsschwundes. Eine andere wesentliche Ursache ist der rasante Schwund naturnaher Herbivorie aus unserer Landschaft. Denn von Weidetierdung abhängige Kerbtiere (darunter 500 Käfer- und 100 Fliegenarten) bilden die Hauptnahrung zahlreicher gefährdeter Wirbeltierarten. Das wird noch nicht so breit kommuniziert wie das Bienensterben, ist aber für den Naturschutz und den Schwund an Insektenmasse von primärer Bedeutung.
Ich bitte für dieses Thema genügend Diskussionszeit einzuplanen.

Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Von der Osten Straße 4, 6 (Altes Lager), 72525 Münsingen-Auingen
Telefon: +49 7381 932938-16